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die
"Wiesen-, Kuh- oder Küchenschelle" nicht nur eine schön anzusehende
Pflanze, sondern auch ein wichtiges Arzneimittel im homöopathischen
Arzneischatz.
Botanische Familie: Ranunculaceae
(Hahnenfußgewächse)
Vorkommen: Mittel-
und Osteuropa, westliches bis südöstliches Schweden, West-Dänemark, Österreich, auf sonnigen Hügeln
und Wiesen, als Zierpflanze in Gärten.
Botanik: Die Küchenschelle
ist eine niedrige, ca. 30 cm hohe Staude mit senkrechter Wurzel und
fiederschnittigen Grundblättern, die nach der Blüte erscheinen. Die aufrechten
Stängel sind einblütig, die Blüte glockenförmig, später ausgebreitet.
Sie blüht
im März/April und zeigt sechs dunkel- bis hellviolette Blütenhüllblätter, außen
behaart, sowie gelbe Staubblätter.
Allgemeines: Der
Name leitet sich von dem lateinischen Wort pulsare (= läuten) und von pratum (=
Wiese) ab.
Geschichtliches: Pulsatilla
pratensis fand schon frühzeitig arzneiliche Verwendung. Dies ist vor allem in
der Tatsache begründet und verständlich, da sie in allen Teilen sehr giftig
und aktiv ist. Richtigerweise wurde sie früher als Kühchenschelle bezeichnet.
Nach alter griechischer Sage soll sie aus den Tränen der Venus entstanden sein,
als sie Adonis beweinte, der von einem Eber getötet wurde (Dodaneus Kräuterbuch
1644).
Homöopathische
Anwendung: Ab der 6. Trächtigkeitswoche täglich 1 Dosis. Steuert einer
Unterfunktion der Eierstöcke entgegen, verhindert eventuelle Fehllage des Fötus
und beugt einer Wehenschwäche vor. Pulsatilla hat großen Einfluß auf die
Schleimhäute und wirkt daher positiv auf eine zurückgehaltene Plazenta. Mit
Pulsatilla sollte die Geburt komplikationsfrei verlaufen und einen Kaiserschnitt
unnötig machen.
Ich
persönlich gebe Pulastilla D6 ab der 8. Woche Morgens und Abends je 5
Kügelchen in Wurst versteckt. Einen Tag vor und ab dem 1. Tag nach der Geburt
gibt es täglich Arnica und jeden 2 Tag 3 - 4 * Frubiase Calcium.
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